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7.9.2008
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Wie versprochen kam ich zurück in die Schweiz. Um 10:00 startete ich die Reise, nach dem alle Sachen im Wagen verstaut waren. Die Fahrt verlief sehr anstrengend. Nieselregen ging in strömenden Regen über und dann kam auch noch der Nebel hinzu. Nichts desto trotz war es schön wieder in den Alpen zu sein. Nach Stau und zähfliessenden Verkehr kam ich gegen 16:45 in der Reichenbach Lodge bei Kurt und Vreni Zumbrunn an. Wenig später stieß Kurt zu mir, um mir die kantonal Karte auszustellen. Nach einem kuzren Plausch sah ich noch etwas fern und nahm mir dann das Reglement vor.
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8.9.2008
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Montag früh um 7:20 stand ich auf, musste aber leider feststellen, dass Meiringen ein verschlafenes Nest ist und die Läden erst ab 8:00 aufmachen. Gegen halb Neun ging es dann los zum Shoppen. Gekauft wurden Laugenstangen, Landkarten, usw. Nach dem Fr ühstück ging es an die junge Aare nach Guttannen. Dort fing ich überwiegend kleinere Bachforellen, die nichtsdestotrotz wunderschön waren, vorwiegen d auf Tr oc ke nfliege. Gegen 14:00 ging es etwas weiter flussaufwärts nach Handeck, nachdem ich dort 2007 ohne Erfolg geblieben bin, musste sich das natürlich schnellstmöglich ändern. Gleich unter der Brücke bei der Gelmerbahn fing ich ein paar Rotgetupfte auf Trocken. Weiter flussaufwärts fing ich dann noch einige Bachforellen, alle samt auf Trockenfliege.
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9.8.2008
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Endlich war es soweit, seit einem Ja hr freute ich mich schon aufs Miseren, da es dort ein Stück gibt, welches ich noch nie befischt hatte und vor mir in den letzten 5,6 Jahren vielleicht 5 Leute zu Gesicht bekommen haben. Das Miseren besteht aus mehreren Plateus, das Untere, welches ich im letzten Jahr schon befischen konnte und zwei Weitere. Ich fing am mittleren Plateau an und “arbeitete” mich dann hoch.
Vor mir tat sich eine wahre Pracht auf, ein Salmonid stand neben dem Anderen.
Zu überlisten waren die Fische mit so gut wie jedem Muster. Mein Favorit war dabei der Allzeit-Klassiker Royal Wulff. Selbst in den kleinsten beruhigten Zonen unterhalb des ersten Wasserfalls konnte man noch irgendwo einen Saibling unter einem Stein hervorlocken, der Größte war dabei rund 30 cm. Nachdem ich so gut wie jeden Meter des Gewässers abgefischt hatte und den ganzen Tag keine einzige Wolke am Himmel sah, fuhr ich entspannt mit meinem Abendessen und Sonnenbrand im Gepäck nach Hause. |
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10.9.2008
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Heute ist Mittwoch und die Kantonsgewässer sind wieder offen, die Meteorologen kündigten super schönes Wetter an, wie ich leider feststellte, irrten die Experten gewaltig. Es war den ganzen Tag behangen und regnete ab und an, was mich nicht wirklich beim Fischen beeinträchtigte, das Wasser in dem Fall die Aare war jedoch leicht angetrübt. Mein Weg führte mich zur alten Steinbrücke zwischen Handegg und Guttannen, die Fischerei dort war sehr gut. Danach fuhr ich oberhalb Handegg, überrascht vom schnellen Wetterumschwung (Blitz und Donner) brach ich ab. Da Kurt abends eine Veranstaltung übers Fliegenfischen hielt half ich ihm noch ein bisschen bei der Vorbereitung und stellte diverse Fliegen aus.
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11.-14.9. 2008
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Leider besserte sich das Wetter nicht und ich musste die nächsten Tage in der Lodge bleiben. Ich war natürlich nicht untätig und baute mir zusammen mit Kurt meine erste Gespliesste.
Mehr dazu wird im Artikel über den Gespliesstenbau zu finden sein. |
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15.9.2008
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Das Wetter war ein bisschen besser und so juckte es mich natürlich in den Fingern. Ich wollte unbedingt mal zu m Urbach, leider machte mir nach kurzer Zeit das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung. Rechts könnt ihr ein Bild des Urbachs sehen. Es ging also mal wieder zu Abwechslung an die junge Aare unterhalb Handeck im kleinen Schluchtbereich. Das schlechte Wetter spieglete sich jedoch im Beißverhalten der Forellen wieder und so ging bei den niedrigen Temperaturen nur. Allerdings war diese erschwerte Situation doch ein großer Anreiz für mich um mich noch mehr anzustrengen.
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16.9.2008
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Wegen besseren Wetter zog es mich heute ans Vereinsgewässer, des hier ansässigen Fischereivereins, bei dem ich inzwischen Mitglied bin, dem Gadmerwasser. Zuerst fischte ich die Schluchtpassage vor Abzweigung Engstlenalp oberhalb Einmündung Gentalbach. Es war wirklich eine sehr schöne Fischerei. Am Vormittag wechselte ich dann nach Hopflauenen um das Gadmerwasser oberhalb des Kraftwerks zu befischen. Dort konnte ich einige schöne Bachforellen überlisten, mein Mittagessen war gesichert. Ein Highlight war für mich jedoch das Triftwasser, da es hier einige Bachsaiblinge geben soll. Rieselstrecken, Rückwasser, Pools wechselten sich ab, das Wasser lag wunderschön in einem Tal, die Sonne schien, rundum perfekt. Weiter oben kommt man in eine klei ne Schlucht, welche man aus Sicherheitsgründen nicht befischen sollte, da es hier sehr schnell zu meterhohen Flutwellen kommen kann, aus diesem Grund empfiehlt es sich, sich bei der KWO anzumelden, wenn man die Gewässer in der Gegend befischt. Hier erhält man Informationen über eventuelle “Schleußenöffnungen”. Natürlich habe ich die Schlucht befischt, allerdings erst ein Jahr später, da es mir die Zeit in diesem Jahr nicht mehr erlaubte.
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17.9.2008
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Heute war Kaiserwetter und so zog es mich wiedermal an die Aare, dort befischte ich im oberen Lauf. Außerdem besuchte ich den Räterichsboden. Der Tag lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Wunderschön! Gegen Abend ging es zurück um meiner Rute einen Bootslack zu verpassen.
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18.9.2008
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Der letzte komplette Angeltag und dann auch noch am Gentalbach! Früh begonnen, fiel noch wenig Licht aufs Wasser und die Fische beißten zögerlich. Je mehr Licht aufs Wasser fiel um so aktiver waren meine Freunde.
Am Gental befischte ich diesmal auch eine kleine Schluchtpassage, die wahrlich famos war. Und ein anderes Highlight ich wurde zum ersten Mal beim Angeln kontrolliert und dass auch noch in der Schweiz. So erfuhr ich noch ein paar nette Infos von den Fischereiaufsehern, die gerade dabei waren Regenbogenforellen in den Engstlensee zu bringen. Für die älteren Namaycush im See nichts anderes als Futterfischen. Am Abend setzten sich Kurt, Vreni und ich zusammen um noch über das Erlebte der letzten Zeit zu plaudern. |
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20.9.2008
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Heute ging es leider heimwärts, für mich nicht der letzte Besuch im Haslital. Danke Kurt und Vreni für die schöne Zeit bei Euch.
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