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Fliegenfischen
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Flugangeln oder Fliegenfischen ist eine Art der Fischerei. Hauptmerkmal des Fliegenfischen ist, dass man zum Fangen der Fische eine künstliche Imitation von Insekten oder Kleinfischen verwendet und nicht wie bei der Grundfischerei Würmer, Maden, tote Köderfische, oder Wobbler, Blinker beim Spinnfischen benutzt. Da die Fliege an sich zu leicht zum Werfen wäre liegt das Wurfgewicht in der der Fliegenschnur. Um die Schnur zu transportieren benötigt es eine eigene Wurftechnik und spezielles Angelgerät, welches das korrekte Werfen erst ermöglicht.
Gliederung
- Geschichte
- Wurftechnik und Wurfstil
- Angelgeräte
- Fliegenrute
- Fliegenrolle
- Fliegenschnur
- Fliegen
- Zubehör
- Arten des Fliegenfischen

Geschichte
Angeln gehört zu den ältesten und populärsten Zeitvertreiben der Welt, wobei das Fliegenfischen wie wir es kennen erst vor einigen hundert Jahren erfunden wurde. Jedoch belegt ein ägyptischer Kupferstich von 2600 vor Christus bereits Hinweise auf eine frühe Art des Fliegenfischens. In der Zhou Dynastie gab es bereits ersten Aufzeichnungen über Catch and Release bei der Fischerei.
Andere Hinweise auf das Fliegenfischen gehen ins zweite Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit lebte Claudius Aelianus (geboren um 170 nach Christus in Praeneste im heutigen Palestrina, gestorben um 230 nach Christus) ein römischer Sophist und Lehrer für Rhetorik, dieser hielt in seinem Werk „Tiergeschichten“, bestehend aus siebzehn Büchern, eine ungewöhnliche Angelmethode aus Mazedonien fest. Frei übersetzt schrieb er:
„Ich habe von einer mazedonischen Methode des Fischfangs gehört, dieser wird im, zwischen Borœa und Saloniki, fließenden Fluss mit dem Namen Astræus , auf dem Fisch mit gesprenkelter Haut (Anm.: hier könnte eine Bachforelle gemeint sein) nachgegangen […]. Diese Fische fressen eine Fliege […], die einer Wespe ähnelt. […] Von den Eingeborenen wird sie allgemein Hippouros genannt. Diese Fliegen nehmen Nahrung über der Wasseroberfläche auf, entgehen aber nicht der Beobachtung der Fische im Wasser. Wenn nun ein Fisch eine Fliege auf de Wasseroberfläche beobachtet, schwimmt sie ganz ruhig/leise zur Fliege, aus Furcht diese zu verschrecken; dann kommt sie heraus aus dem Schatten, öffnet ihr Maul und schluckt die Fliege behutsam hinunter, [..]. Jetzt obwohl der Fischer dieses Wissen erworben hat, benutzt er diese Fliege nicht als Köder für die Fliege, da die Fliege bei Hautberührung ihre natürliche Farbe verliert. Aus diesem Grund haben sie nicht mit ihnen zu tun, hassen die Fliege für ihren schlechten Charakter; aber die Bewohner haben eine Falle für die Fische geplant […]. Sie befestigen rote Wolle um einen Haken und fixieren auf der Wolle zwei Federn aus dem Kehllappen eines Hahnes, die wachsfarben sind. Ihre Rute ist sechs Fuß lang (Anm.: ungefähr 1,83m) und die Schnur hat die gleiche Länge. Dann werfen sie ihre Falle aus und der Fisch der von der Farbe angezogen und verrückt gemacht wird, schwimmt gerade aus darauf zu, denkt vom hübschen Anblick eine köstlichen Bissen zu gewinnen; wenn er jedoch seine Kiefer öffnet, wird er gehakt und genießt ein bitteres Mahl, dass eines Gefangenen.“
In dieser Übersetzung ist wohl die erste Fliegenbindeanleitung der Erdgeschichte zu finden, aufgrund der Beschreibung könnte man von einer Trocken- oder Nassfliege ausgehen.
Eine weitere Urkunde über die Flugangelei geht zurück in die Zeit des dreizehnten Jahrhunderts, in dieser Zeit befand sich der Minnesang in einer Hochphase und es entstanden erste definitive schriftliche Aufzeichnungen über das Fischen mit einer künstlichen Fliege. Der Begriff dafür war das „Vederangeln“. Wolfram von Eschenbach belegte die Vederangelei unter anderem in seinem Epos vom Gralkönig Titurel:
„Schoynatulander mit einem vederangel vienc aschen unt vorhenne, die wîle si las, unt der fröude den mangel, daz er sît ûf den stric durch die schrift ûz ze lesene an dem seile.“ in verständlicher Sprache: „Sionatulander fing mit einer Vederangel Äschen und Forellen während sie las, und er fing sich den Mangel an Glück, so dass er seitdem nie wieder froh wurde. Die Herzogin löste den Strick auf, um die Schrift auf dem Seil zu Ende zu lesen“, weitere Belege: „Schoynatulander die grôzen unt die kleinen vische mit dem angel vienc, dâ er stuont ûf blôzen blanken beinen durh die küele in lûter snellem bache.“, in heutiger Sprache: „Er steht, während er die großen und kleinen Fische mit der Angel fängt, um der Kühle Willen mit bloßen Beinen im klaren schnellen Bache…“
Dies ist ein Beweis dafür, dass die Fischerei mit künstlicher Fliege (Federn) im Mittelalter unter Rittern eine verbreitete Vergnügung darstellte. In einigen Alpenregionen wird noch heute das Wort Vederangel für Fliegengerte benutzt.
In den folgenden Jahrhunderten erschienen bereits Bücher mit Anleitungen zum Fliegenbinden, mit der Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg kam es zur weiteren Verbreitung dieser Angelmethode.
Währen des 15. Jahrhunderts wurde es eine populäre Fangmethode in Großbritannien und nahm allmählich die Gestalt der Fischerei an, die wir heute kennen. Die früheste Aufzeichnung zur Anwendung fand man im „Buch von St. Albans“ von 1486, im „The Treatyse on Fysshynge with an Angle“ von Dame Juliana Berner. Man fand dort Methoden zur Herstellung von Fliegen basierend auf der Jahreszeit, sowie den Aufbau der Ruten.
Um 1800 wurde das Fliegenfischen in England sehr populär und es kam zur Gründung von Fliegenfischervereinen. Dank solch einem Interesse kam es zu mehr Büchern, die Fliegenfischen zum Thema hatten, eines davon war „The Way of a Trout with a Fly“ von George E.M. Skues und „The Practical Angler“ von W.C. Stewart. Ende des Jahrhunderts begann der Trend sich auch in den Vereinigten Staaten auszubreiten, anfangs fischte man in den Catskill Bergen von New York.
Im Laufe der Zeit besonders im achtzehnten Jahrhundert wurden zahlreiche Innovationen und Änderungen vorgenommen. Es wurden statt der normalen Holzstecken Bambusruten benutzt, da sie flexibler waren. Seidenschnüre wurden als Angelschnur herangezogen. Synthetische Materialen erlaubten spezielle Eigenschafen, wie Schwimm- oder Sinkschnüre, Carbonruten und eine große Vielfalt an Fliegenmuster.
Große Pioniere in Sachen Fliegenfischen waren unter anderem Lee Wulf, dem Fliegenfischerwesten und Fliegenrollen zugeschrieben werden, Charles Ritz, Gründer des Fario Clubs und Erfinder der Teleskoprute und Hans Gebetsroither, der Erfinder des österreichischen/Gebetsroither Wurfstils.
Wurftechnik und Wurfstile
Wie bereits erwähnt ist beim Fliegenfischen, die Fliegenschnur das Wurfgewicht, daher wird ein anderes Wurfprinzip angewendet, wie beim Grund- oder Spinnfischen. Im Normalfall steht man mit angewinkeltem Rutenarm zum Wasser und bringt die Schnur mit einer Vorwärts- und Rückwärtsbewegung auf größere Länge. Wie das Werfen beim Fliegenfischen tatsächlich aussieht können sie im Video Wurf ansehen. Es gibt verschiedene Wurfstile, die bekanntesten sind der Gebetsroither Wurfstil und der englische Wurfstil. Wurftechniken sind zum Beispiel der Switch-Cast und Rollwurf, die benutzt werden, wenn hinter einem ein Hindernis ist, natürlich gibt es noch mehr Techniken, auf diese werde ich jetzt nicht weiter eingehen.
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Angelgerät
Fliegenrute
Fliegenruten werden heutzutage im Normalfall aus zwei Materialien hergestellt, aus Tonkin-Bambus oder Kohlefaser. Zur Beringung werden sogenannte Schlangenringe benutzt. Der Hauptunterschied zu einer normalen Rute ist, dass der Rollenhalter am Ende der Rute sitzt. Für Fliegenruten, wie bei allen Geräten der Flugangelei, wird die AFTMA-Klassifizierung hergenommen. Die Klassifizierung wird verwendet um eine entsprechende Schnurklasse zu finden, damit die Komposition aus Rute, Rolle und Schnur werfbar wird. Weiter gibt es eine Einteilung in Einhand- und Zweihandruten. Die Zweihandruten werden für das gezielte Angeln auf kampfstarke und kapitale Fische verwendet.
Fliegenrolle
Eine Fliegenrolle, wie jede Rolle dient hauptsächlich als Schnurspeicher. Darüber hinaus dient die Fliegenrolle als Bremse um den Fisch das ungehinderte nehmen der Schnur zu verweigern. Bei unteren Schnurklassen sind Fliegenrollen nicht so wichtig und oft durch „leichte“ Bremsen (Ratschen) ersetzt. In den mittleren und hohen Schnurklassen ist eine gute Bremse jedoch unverzichtbar. Wir unterscheiden drei verschieden Typen: Die Standartrollen mit einer großen Schnurfassung und relativ kleinem Rollendurchmesser, Großkernrollen (Large Arbor) mit einer höheren Einholgeschwindigkeit und geringen Memory-Effekt. Der letzte Typ ist die Antireverse Rolle, bei dieser Rolle steht die Kurbel auch beim Schnurabzug still. Diese in der Regel sehr teuren Rollen finden ihre Anwendung überwiegend in den obersten Schnurklassen zum Beispiel beim Fischen auf Lachs oder Tarpun.
Fliegenschnüre
Es gibt verschiedene Arten von Fliegenschnüren, dabei betrachtet man den Querschnittsverlauf der Schnur um schnell die richtige Schnur zu erhalten werden spezielle Abkürzungen benutzt:
- WF (Weight Forward, diese Schnur wird auch Keulenschnur genannt, da die Schnur zur Schnurspitze keulenförmig dicker wird)
- DT (Double Taper, beidseitig verjüngte Schnur)
- ST (Single Taper, einseitig verjüngt)
- L (Level, gleichbleibende Dicke der Schnur auf gesamter Länge)
- TT (Triangle Taper, ähnlich der WF mit länger gezogenem Fronttaper)
- Schussköpfe( es gibt eine sogenannte Runningline mit verschiedenen Aufsätzen, die verschieden schnell sinken oder schwimmende Eigenschaften haben)
Weiterhin kann man Fliegenschnüre nach ihrem Schwimmverhalten einteilen:
- F (floating, schwimmend)
- S (sinking, sinkend, hier gibt es verschiedene Sinkgeschwindigkeiten, es werden zusätzlich sogenannte Sinktips angeboten)
- I (intermediate, in bestimmter Wassertiefe schwebend)
Die Schnüre werden nach ihrem Gewicht in so genannte AFTMA-Klassen unterteilt, die von der AFTMA („American Fishing Tackle Manufactures Association“) als Standards definiert wurden.
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Schnurstärkeneinteilung nach AFTMA-Klassen (eigene Ansicht)
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Schnurklasse
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Fischarten (nur Beispiele)
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Gewässertypen
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Fliegenarten
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0-2
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Forellen, Saiblinge, Äschen
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Gebirgsbäche - mittelgroße Bäche
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kleine Trockenfliegen, Nymphen, Nassfliegen
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3-5
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Forellen, Saiblinge, Äschen
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große Bäche - Fluss, kleinere Seen
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Trockenfliegen, Nymphen, Nassfliegen
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6-7
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große Forellen, Zander, Schwarz- und Forellenbarsch
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Seen, Flüsse
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Nymphen, Streamer
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7-8
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Hecht, Meerforelle, kleinere Lachse, Karpfen
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Seen, Flüsse, Meer
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Nymphen, Streamer
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9-10
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Lachs, Karpfen
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Seen, Flüsse, Meer
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Nymphen, Streamer
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10-12
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Lachs, Sailfish, Tarpun
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Flüsse, Meer
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Nymphen, Streamer
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12 - 15
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Lachs, Tarpun
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Flüsse, Meer
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Streamer
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Vorfach
An der Spitze der Fliegenschnur befindet sich ein Vorfach, meist aus monofilem Material, bei der Hechtfischerei benutzt man ein Stahlvorfach. Fluorcarbon sind Vorfächer mit niedriger Sichtigkeit bei gleicher Schnurstärke. Weiterhin gibt es gezogene Vorfächer, die einseitig verjüngt sind. Im englischsprachigen Raum werden die Vorfächer mittels eines X und einer zahl gekennzeichnet, je höher die Zahl, desto niedriger die Vorfachstärke.
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Vorfachstärke
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Stärke in inch
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Stärke in mm
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0X
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.011
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0,28
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1X
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.010
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0,25
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2X
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.009
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0,23
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3X
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.008
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0,20
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4X
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.007
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0,18
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5X
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.006
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0,15
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6X
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.005
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0,13
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7X
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.004
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0,10
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8X
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.003
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0,08
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Künstliche Fliege
Eine künstliche Fliege soll die natürliche Beute, wie Flug-, Land-, Wasserinsekten, Krebstieren oder Kleinfische von Fischarten imitieren. Jedoch werden auch frei erfundene, sogenannte Reizfliegen zum Fischfang eingesetzt. Es gibt verschiedene Arten von Fliegen, Trockenfliegen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, Nassfliegen, die im Freiwasser schwimmen, Nymphen, die bis in Grundnähe sinken und Streamer, die Klein-, Jungfische und große Insekten oder Krebse imitieren sollen. Fliegen werden aus natürlichen Materialen, wie Fellen, Federn sowie künstlichen Materialien, wie Blei, Tungsten, Kupfer und Plastik auf verschieden große Haken gebunden. Weitere Informationen zum Thema künstliche Fliegen finden sie im Extrabereich.
Zubehör
Fliegenfischerweste
Fliegenfischerwesten sind Westen, mit vielen Taschen und Halterungen.
Fliegendose
Polbrille
Polarisationbrillen dienen zum einen zum Schutz vor Fliegen, damit diese nicht ins Auge gehen können und zum anderen brechen die Polbrillen die Wasseroberfläche, so dass man Fische im Wasser besser erkennen kann.
Wathose
Wathosen werden benutzt um unzugängliche Positionen im Wasser erreichen zu können. Die wasserdichten Hosen bestehen im Normalfall aus Neopren oder atmungsaktiven Materialen.
Belly-Boat
Ein Belly-Boat ist ein Schlauboot, bei dem man sich mit Wathose setzen kann um dann mit Hilfe von Schwimmflossen sich fortzubewegen. Es gibt sie in verschiedenen Formen, die verbreitetste ist die U-Form.
Arten des Fliegenfischens
Trockenfliegenfischen
Beim Trockenfliegenfischen werden mit der künstlichen Fliege ein Insekt imitiert, dass auf der Wasseroberfläche treibt, das Insekt befindet sich dabei entweder zur Eiablage (Imagos), beim Ausschlüpfen aus der Larvenhülle, als abgestorbenes Insekt mit ausgebreiteten Flügeln (Spent) oder als Landinsekt, welches aus Wasser gefallen ist.
Nassfliegenfischen
Unter Nassfliegen versteht man Fliegen, die im Freiwasser schweben, dies gilt als die älteste Art des Fliegenfischens.
Nymphenfischen
Unter Nymphen versteht man meist beschwerte künstliche Fliegen die ein Larvenstadium von Wasserinsekten imitieren soll.
Streamerfischen
Streamer sind Reizfliegen oder Imitationen von kleinen Fischen oder Mäusen. Fischen stellt die Grenze zwischen Fliegenfischen und Spinnfischen dar. Beim Streamerfischen wird die Fliege durchs Wasser gezogen um den Fisch zum Anbiss zu verleiden.
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Der Artikel Fliegenfischen, bis auf die Schnurstärkeneinteilung und die Arten des Fliegenfischens basieren auf dem Artikel Fliegenfischen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Troutfisherman - 2011 - Uwe Müller, Frank Müller
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